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WUSHU ist der Oberbegriff für die chinesischen Kampfkunst,
die in Europa oft auch als Kong-Fu bezeichnet wird.
Ursprünglich war es ein System der kriegerischen Kunst mit und ohne Waffen,
welches aus unterschiedlichen, sehr exakt ausgeführten Bewegungstechniken
(Schlagen, Werfen, Ringen etc.) besteht.
Es geht auf den Kampf zwischen Mensch und Tier in der primitiven Gesellschaft zurück.
An Anfang benutzte man es daher auch hauptsächlich für kriegerische Zwecke.
Heute ist Wushu eine eher sportlich ausgerichtete Form der Körpererfahrung.
Es besteht aus Bewegungen, die Ruhe und Aktion, Schnelligkeit mit Besonnenheit,
Heftigkeit mit Sanftheit und vorgetäuschten mit echtem Angriff verbinden.
Wichtig ist das Bewegungstraining, welches komplexe
und verschiedenartige Bewegungen beinhaltet.
Wushu trainiert das Koordinationsvermögen und hat zugleich auch
besondere Auswirkungen auf die Schärfung der Sinne,
die geistige Beweglichkeit sowie seelische Stärke.
Wie schon in alten Zeiten betonen die Aspekte des Übens „Inneres“ und „Äußeres“.
Die Übenden schufen eine Einheit aus Atmung und Bewegung,
um den Körper aufzubauen, Beschwerden zu lindern und das Leben zu verlängern.
Auch heutzutage werden diese traditionellen Übungsmethoden weiterentwickelt.
Man hat entdeckt, dass die Kombination von „Innen“ und „Äußern“,
Geist und Körper, Bewegung und Ruhe nicht nur der Schönheit des Körpers dient
und zu guten Kampffertigkeiten verhilft,
sondern auch die Funktion der inneren Organe verbessert.
So kann man beispielsweise mit Taijiquan- und Qigong-Übungen
den Qi-Fluß im Körper in Ordnung bringen und den gesamten Organismus
in seiner Funktionsfähigkeit verbessern sowie Krankheiten behandeln.
WUSHU ist fast für jeden geeignet und kann wegen seiner Vielfalt unabhängig von
Geschlecht, Alter oder Kondition ausgeführt werden.
Es kann auch zu jeder Zeit und überall geübt werden.
Erklärung des Wushu Dan Systems
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